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Mit den Heuers in die Ferien

Mit den Heuers in die FerienSeit 25 Jahren behauptet sich das Familienunternehmen Heuer auf dem Reisemarkt und bereitet die nächste Saison vor.

Ein Büro mit Schaufenster, in dem Hochglanzplakate die schönsten Reiseziele zeigen, hat das Reisebüro Heuer Mülheim nicht. Auch keinen dicken Katalog, der das Fernweh anregt. Trotzdem behauptet das Familienunternehmen, das Busreisen anbietet, sich seit 25 Jahren auf dem Markt. Eberhard Heuer organisiert die Touren, fährt den Bus, spielt den Reiseleiter. Sohn Matthias hilft dabei und Ehefrau Inge erledigt die Büroarbeit von der Saarner Wohnung aus.

1972 fing Eberhard Heuer als Busfahrer bei zwei verschiedenen Unternehmen an. „Ich steckte voller Ideen”, erinnert sich der runde 59-Jährige. „Da lag es nahe, sich selbstständig zu machen.” Er holte sich einen Partner ins Boot, später noch einen zweiten, der auf Skireisen spezialisiert war. Damit war auch der Winter, sonst „tote Zeit” für die Branche, abgedeckt. „Wir hatten kein Personal und sind immer selbst gefahren.” 2007 kam dann die Trennung. Wie es sich gehört, nahm jeder seinen Teil mit. In diesem Fall war das der Bus.

In diesem Frühjahr leisteten sich die Heuers ein neues Fahrzeug. Wenn man Vater und Sohn nach dem Bus fragt, geraten sie richtig ins Schwärmen. Erzählen von der Beinfreiheit und davon, dass man Küche und Toilette gleichzeitig benutzen kann (nein, das sei nicht selbstverständlich).

Jetzt, da die Sommerferien zu Ende sind, beginnt für die Busreiseveranstalter die Hochsaison. Die meisten Gäste sind über 55 Jahre alt und reisen am liebsten im Frühjahr oder Herbst. Doch es steht noch mehr Arbeit an: Die Fahrten fürs nächste Jahr müssen langsam geplant werden. England ist ein Dauerbrenner, so steht Cornwall immer auf dem Programm. „Ansonten versuchen wir, uns durch besondere Angebote von den anderen abzuheben.” Zum Beispiel durch eine Schottland-Reise, auf der auch die Inseln besucht werden.

Anregungen gibt zudem eine Touristik-Messe in Köln, die sich speziell mit Busreisen beschäftigt. „Wir machen auch immer auf der Rückfahrt eine Umfrage und fragen die Gäste, wo sie gern hinfahren würden”, berichtet Matthias Heuer. Manchmal muss eine Fahrt wieder abgesagt werden, aus mangelndem Interesse. So erging es in diesem Jahr dem Baltikum. „Aber wir wollen es noch einmal versuchen.”

In 25 Jahren ist Eberhard Heuer viel herumgekommen. „Ich kenne Europa von Sizilien und bis zu den Shetland-Inseln und von Irland bis Moskau.” Das einzige Land, das noch fehlt: Portugal. „Das ist einfach zu weit für eine Busreise.” Wenn er in fünf Jahren in Rente geht, hat er dazu endlich Gelegenheit. Denn die Heuers kommen kaum dazu, selbst zu verreisen. Der letzte richtige Urlaub? „Das muss '95 gewesen sein.”

Dafür fährt Eberhard Heuer mit dem Bus auch schon mal nach Mallorca oder Sankt Petersburg. Allein die Schiffstour zur russischen Stadt dauert 27 Stunden. Für die älteren Reisenden sei das kein Problem. „Die haben oft ein besseres Durchhaltevermögen als die jungen.” Einige Reiseziele würden aber von der älteren Generation nicht gut angenommen. Dänemark ist so ein Fall. „Da können wir auch noch hin, wenn wir alt sind”, hörte Inge Heuer kürzlich – von einer 76-Jährigen.

Quelle: WAZ Mülheim, 23.08.2009, Jenny Busche

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